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Städtisches Museum Schloss Rheydt Graphik Jagd und Waffen [H 187]

Kabinettschrank mit Motiven nach Virgil Soli, Süddeutschland, 2. Hälfte 17. Jahrhundert

Kabinettschrank mit Motiven nach Virgil Soli, Süddeutschland, 2. Hälfte 17. Jahrhundert (Städtisches Museum Schloss Rheydt CC BY-NC-SA)
Provenance/Rights: Städtisches Museum Schloss Rheydt / Achim Kukulies (CC BY-NC-SA)
"Kabinettschrank mit Motiven nach Virgil Soli, Süddeutschland, 2. Hälfte 17. Jahrhundert

Provenance/Rights: 
Städtisches Museum Schloss Rheydt (CC BY-NC-SA)

"Kabinettschrank mit Motiven nach Virgil Soli, Süddeutschland, 2. Hälfte 17. Jahrhundert

Provenance/Rights: 
Städtisches Museum Schloss Rheydt (CC BY-NC-SA)

Description

Dieser Kabinettschrank mit Motiven nach Virgil Solis zeigt insgesamt zwölf mythologische Szenen aus Ovids "Metamorphosen", unter anderem die Verführung der Kallisto durch Jupiters Verwandlung in die Jagdgöttin Diana sowie die Verwandlung Kallistos in eine Bärin. Darüber hinaus stellt eine weitere Szene Kallistos Schicksal dar. Bevor sie von Juno in eine Bärin verwandelt wurde, hatte sie noch einen Sohn namens Arkas auf die Weltgebracht, der Jupiters Spross war. Viele Jahre sollten vergehen bis sie - in der Gestalt einer Bärin ihrem Sohn wieder begegnen sollte. Arkas, der bereits erwachsen und arkadischer König war, traf in den Wäldern auf die vermeintliche Bärin. Ohne zu wissen, dass es sich bei dem Tier um seine Mutter handelte, zückte er Pfeil und Bogen um sie zu erschießen. Jupiter, der die unheilvolle Begegnung vom Olymp aus beobachtet hatte, empfand Mitleid und verwandelte beide in Sternbilder: Kallisto wurde zum "Großen Bären", Arkas zum "Kleinen Bären."

Desweiteren knüpfen die Darstellungen des Kabinettsschranks auch anderer Stelle auch an anderer Stelle an das beliebte Motiv der Jagdgöttin an. So zeigt die erste Szene den klassischen Auszug aus der Legen der Diana im Bade. Nach Ovid erblickte Akaion, der unbekümmert durch den Wald zog, die schöne Diana beim Bade. Erschrocken darüber, dass ein Mann sie nackt gesehen hat, bespritzte sie den Sterblichen mit dem Wasser der Quelle. Daraufhin wuchs Aktaion ein Geweih, seine Ohren wurde länger und seine Hände und Füße formten sich zu Hufen. In Gestalt eines Hirsches erkannten ihn seine eigenen Hunde nicht mehr und so jagten und erlegten sie ihn.

Material/Technique

Palisander, Ebenholz auf Weichholz, vergoldetes Kupferblech, Bronze, Messing, Eisenschlösser.

Measurements

53,5 x 92,5 x 31,5 cm

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Städtisches Museum Schloss Rheydt

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Das Städtische Museum Schloss Rheydt ist angesiedelt im Gebäudekomplex der einzigen heute vollständig erhaltenen Renaissance-Schlossanlage am...

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